| . Voith Maxima |
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| . Technik der Maxima |
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Die Maxima ist eine 3.600 KW (5.000 PS) starke, sechsachsige Lokomotive mit 126 t Masse. |
![]() Schematische Darstellung des Voith Turbosplitgetriebes LS 640 reU2 |
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Eine Besonderheit des dieselhydraulischen Getriebes ist die Ausführung als Splitgetriebe, mit dem beide Drehgestelle separat voneinander gesteuert werden können. Bei Teillast kann dadurch in höheren Geschwindigkeitsbereichen mit nur einem angetriebenen Drehgestell gefahren werden sowie bei Ausfall einer Getriebehälfte der Betrieb mit reduzierter Zugkraft sichergestellt werden. |
![]() Drehgestell, Bauart »DG1 schwer« V.l.n.r.: Sandbehälter, Führerstandsleiter, Querdämpfer Radsatzlager 1, Führung für Kranschlaufen, Sekundärfederung mit Anhebesicherung, Schlingerdämpfer, Querdämpfer Radsatzlager 3 |
| Die Maxima läuft auf zwei dreiachsigen Drehgestellen, die auf gleisschonenden Betrieb entwickelt wurden. Die Federung ist Primär- und sekundärseitig über Schraubenfedern realisiert, die nach dem Flexicoil-Prinzip im Bogenlauf »verbogen« werden. |
![]() Drehgestellunterseite V.l.n.r.: Radsatzgetriebegehäuse mit Ausbuchtung für achsreitendes Zahnrad), Zug-Druckstange mit Drehgestell-seitiger Lagerung |
| Die Zugkraftanlenkung erfolgt für jedes Drehgestell tiefliegend über eine unterhalb des mittleren Radsatzes liegende, elastomergelagerte Zug-/Druckstange. Drehgestellseitig ist diese am Querträger zwischen erstem und zweiten Radsatz befestigt. Lokseitig greift eine Turmkonstruktion zwischen zweitem und drittem Radsatz, um die Antriebswelle herum, bis unterhalb der Radsatzgetriebegehäuse. |
![]() Drehgestellunterseite Zug-Druckstange mit Lokkastenseitiger Lagerung |
| Fahrdynamisch ist die Maxima für Vmax 160 Km/h ausgelegt mit geänderter Getriebeübersetzung ist also auch ein Einsatz im Personenverkehr möglich. Neben der Variante Maxima 40CC wird auch die äusserlich gleiche, in der Leistung durch Einsatz eines 12 Zylinder-Motors mit 2.750 KW »kleinere« Maxima 30CC gebaut. Vorgesehen für den Einbau von bis zu vier Länderpaketen, wird die Maxima in mehreren europäischen Ländern zugelassen. Die Zulassungsprozesse laufen und werden im Jahr 2008 abgeschlossen sein. Erstes Einsatzgebiet werden voraussichtlich grenüberschreitende Güterverkehre auf den wachsenden Ost-/Westachsen sein (BeNeLux Osteuropa). |
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